Aachen, 20. September 2018

Mach was draus: Sei Zukunft!

Vorschau auf die MISEREOR-Fastenaktion 2019

(Aachen, 20. September 2018) Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR stellt junge Menschen in El Salvador mit ihren Ideen und Herausforderungen sowie ihren Zukunftsplänen und Zukunftsängsten in den Mittelpunkt seiner Fastenaktion 2019. Unter dem Motto "Mach was draus: Sei Zukunft!" wird sie am 10. März 2019 mit einem Festgottesdienst im Kölner Dom eröffnet.

In El Salvador sind es vor allem junge Menschen, die dem zentralamerikanischen Land Hoffnung und Zukunft geben. Oftmals prägt die Spirale von Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Kriminalität den Alltag. Durch ihr soziales und bürgerschaftliches Engagement tragen die jungen Menschen dazu bei, ihr Umfeld positiv zu verändern und zu stärken.

Auch von Deutschland aus will MISEREOR dieses Engagement unterstützen: Mit verschiedenen Aktionen in Gemeinden und Schulen wie der Zukunfts-Zeitung, dem Solibrot-Verkauf, der Coffee Stop-Aktion am 5. April 2019 oder gemeinsamen Fastenessen werden Spenden für die Projekt-, Lobby- und Advocacy-Arbeit von MISEREOR gesammelt. Dabei stellen sich zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Dienst der guten Sache.

Lebenspläne und Hausbau schaffen Perspektiven

Jugendlichen vor Ort eine Zukunft geben: Das ist der ganzheitliche Ansatz der MISEREOR-Partnerorganisationen in El Salvador. Das kann bedeuten, gemeinsam mit ihnen Lebenspläne zu entwickeln und sie beispielsweise durch Kleinstkredite dabei zu unterstützen, ein kleines Geschäft zur Sicherung des Lebensunterhaltes aufzubauen. Oder es heißt, in der Gemeinschaft erdbebensichere Häuser zu bauen, die würdigen Lebensraum und Bleibeperspektive bieten. So entstehen solidarische und funktionierende Nachbarschaften.

Das neue Hungertuch: "Mensch, wo bist du?"

Das MISEREOR-Hungertuch ist ein zentraler Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion und wird in etwa 7.000 Gemeinden ausgestellt. Auch Schulen und andere Gruppen nutzen es als Input. Uwe Appold, renommierter Künstler aus Flensburg, hat das MISEREOR-Hungertuch 2019/20 gestaltet. Die eingearbeitete Erde aus Jerusalem trägt ein goldenes "gemeinsames Haus" – in Anlehnung an Papst Franziskus‘ Enzyklika Laudato Si‘ – mit offener Tür. In Mal-Workshops mit dem Künstler können sich Gruppen während einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Hungertuch intensiv über mögliche Lösungen für dieses "eine, gemeinsame Haus", in dem wir heute leben, austauschen.

Bundesweite Eröffnung

Auch in diesem Jahr wird die ARD den Eröffnungsgottesdienst der Fastenaktion live übertragen: am 10. März 2019 ab 10 Uhr aus dem Kölner Dom. Zuvor wird das Hungertuch von Wallfahrerinnen und Wallfahrern vom letztjährigen Eröffnungsort München nach Köln getragen.

Spendenkollekte am 5.Fastensonntag

Ein wichtiger Tag der Fastenaktion ist wie jedes Jahr der fünfte Sonntag der Fastenzeit, der MISEREOR-Sonntag, am 7. April 2019. Dann werden bundesweit die Gläubigen in allen katholischen Gottesdiensten über die MISEREOR-Arbeit informiert und um Spenden gebeten.

Seit 1959 gestaltet MISEREOR in der katholischen Kirche in Deutschland die Fastenzeit und bittet die Bevölkerung mit der Fastenaktion jedes Jahr um Solidarität und Unterstützung für Benachteiligte in Asien und Ozeanien, Afrika und dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik. Jedes Jahr steht ein anderes Thema und ein anders Land im Fokus der Fastenaktion. 2019 lädt sie in bundesweit mehr als 10.000 Gemeinden ein: "Mach was draus: Sei Zukunft!"

 

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Kontakt

Weitere Informationen

Hier finden Sie eine Vorschau über die Termine und eine Übersicht aller Materialien, die MISEREOR Kirchengemeinden, Schulen und Interessierten kostenlos zur Verfügung stellt, sowie verschiedene Anregungen für das eigene Engagement während der Fastenzeit.